Das was uns begegnet ist der Spiegel unseres Selbst.

Wir sind ganz neu hier und ich hab in einem Profil gelesen, dass diese liebe Person heute von dem einen oder anderen…

22. November 2011
Das was uns begegnet ist der Spiegel unseres Selbst.

Hallo Ihr Lieben!

Wir sind ganz neu hier und ich hab in einem Profil gelesen, dass diese liebe Person heute von dem einen oder anderen die Nase voll hat.

Unsere Sicht bzgl. dem, was uns begegnet ist immer mehr, dass alles was uns im Außen begegnet, der Spiegel unseres Selbst ist. Wir versuchen nun immer wieder, dieser Sichtweise Rechnung zu tragen und egal was jemand anderer tut, uns klar zu machen, dass es ein Spiegel von uns selbst ist und letztlich derjenige, über den wir uns aufregen, wir selbst sind.

Uns interessiert eure Sicht, wie seht ihr das und wie kommt ihr damit zurecht, auch die "Kotzbrocken" in euer Herz zu nehmen?

LG
Michael
22. November 2011

Hallo,
tolles Thema!!!
nur wenn ich mich gerade über Jemand tierisch aufgeregt habe, ihm die Freundschaft gekündigt habe, und er so ein Typ ist der alle Frauen ausnutzt und sie schlecht behandelt.
Wie soll ich das dann selbstkritisch als Spiegel sehen?
Bedeutet das, das ich auch alle Menschen um mich herum ausnutze und schlecht behandle?

ein Gruß von Herzen Röschen
22. November 2011
das ist ja das Problem

Solange jemand lieb und nett ist, sind wir gerne bereit zu sagen: Ja, das paßt zu mir, dafür hab ich eine Resonanz, so bin ich ja auch.
Aber was ist mit all dem Mist? Wieso hab ich sowas überhaupt in mein Leben gezogen?
Solange ich da nicht an mir was ändere, wird sich wohl immer wieder so einer melden und mir damit sagen: Da gibt es was bei dir, was ich dir zeigen muß.

Schwer für mich das konsequent zu akzeptieren.
Michael
22. November 2011
Meine Meinung

Uns interessiert eure Sicht, wie seht ihr das und wie kommt ihr damit zurecht, auch die "Kotzbrocken" in euer Herz zu nehmen?
Ich muss Menschen, die nicht zu mir und meinem Leben passen, nicht in mein Herz nehmen; mir reicht es - mittlerweile und nicht oft, aber immer öfter -, sie zu lassen, wie sie sind.
22. November 2011
Add on:

Ja, das paßt zu mir, dafür hab ich eine Resonanz, so bin ich ja auch.
Aber was ist mit all dem Mist? Wieso hab ich sowas überhaupt in mein Leben gezogen?
Ist der Mist nicht auch Resonanz? *nachdenk*
22. November 2011
schon good old jesus sagte..

was kritisierts du den kleinen splitter im auge deines gegenüber und siehst den balken in deinem eigenen auge nicht...

sprich, was uns der gegenüber spiegelt, ist eine winzigkeit gegenüber dem was in uns schlummert...

doch !!!erzähl das einem spirituell angehauchtem menschen,... die meisten werden dich verfluchen, denn die wahrheit ist oft sehr unbequem...

hand (have nice day), gerhard
22. November 2011
Schatten

"Nur wer seinen eigenen Schatten akzeptiert und integriert, das heißt, wer sich so nimmt und liebt, wie er ist, kann auch den Schatten anderer Menschen annehmen und sie so nehmen und lieben, wie sie sind. Daran ist bisher (fast) alles gescheitert, und letztlich konnte das Christentum seinen Auftrag als Religion der Liebe, diese überall zu verbreiten, noch keineswegs gerecht werden." - Ruediger Dahlke, Das Schattenprinzip (Seite 266)

Ruediger Dahlke hat ein tolle Buch darüber geschrieben: Das Schattenprinzip

Und Deppie Ford hat einen sehr schönen Film dazu gedreht, mit Deepak Chopra und Marianne Williamson: The Shadow Effect - Der Film - Echter! Freier! Glücklicher! Wie Sie Ihr verborgenes Potenzial ans Licht bringen
22. November 2011
@dionysos

Du willst doch nicht etwa behaupten, dass wir in hellem, violettem Wattebausch-Lichtlein eingepackten Spirituellen irgendwo Balken hätten? *schock*

*ironie*
22. November 2011

"Sobald wir etwas aus unserem Bewusstsein verbannen, weil es uns Angst macht, wird es unbewusst uns sinkt in den Schatten. Wo immer wir das Licht der Bewusstheit entziehen, schaffen wir Schatten." - Ruediger Dahlke, Das Schattenprinzip (Seite 34)

Man denke nur an den riesigen Schatten der Sexualität ...

... aber zum glück haben wir ja jetzt den Joyclub, der bringt mal etwas Licht ins Dunkel *zwinker*
22. November 2011

dass wir in hellem, violettem Wattebausch-Lichtlein eingepackten Spirituellen irgendwo Balken hätten? *schock*

In den Augen der Allgemeinheit wohl eher einen Sparren locker *lol*

Und zum Thema möchte ich sagen: Egos spiegeln Egos, nur so kommt der Pingpong-Effekt zustande. Mein Lehrer hat dafür ein wie ich finde sehr gutes Bild gefunden: Egos sind wie zwei Hälften eines Klettverschlusses. Sie verhaken sich immer wieder ineinander. Und jeder sagt: nun hak doch nicht so *lach*
Es reicht also, wenn einer sich verändert und zur Glasflasche wird, der andere Klettverschluss wird unweigerlich abrutschen und damit verändert sich das Gesamtsystem.

Ich habe es ausprobiert und es funktioniert *zwinker*

Sylvie *sonne*
22. November 2011
dEE

jetzt nur nicht frech werden..lacht....

viele sehen vor lauter balken die realität nicht mehr..hölzerner blick...
22. November 2011
roeschen

danke für deinen mut, deine offenheit...

die frag ist doch, warum du bestimmte menschen anziehst...

anscheinend spiegeln dir best. männer deine ansichten über männer...
22. November 2011
aber nur (fast)...

lacht...ausnahmen bestätigen die regel...lacht....
22. November 2011
noch ne Sicht dazu

Ich hab mir auch noch überlegt, was ist mit den Menschen, die eigentlich innerlich "blank poliert" sind, also keine Schatten mehr in sich tragen, die also eigentlich keine "unangenehmen" Begegnungen mehr haben dürften? Treffen die trotzdem auf diese oder wie läuft das? Im Endeffekt befinden wir uns ja auch in einer Welt der Polaritäten und immer wenn ich Gutes schaffe, schaffe ich auch gleichzeitig Böses, denn das eine kann ohne das andere ja nicht sein.
22. November 2011

was ist mit den Menschen, die eigentlich innerlich "blank poliert" sind, also keine Schatten mehr in sich tragen, die also eigentlich keine "unangenehmen" Begegnungen mehr haben dürften?

Meine bisherige Beobachtung: Diese Menschen, die einem innerlich "blank poliert" vorkommen, unterscheiden sich nicht von normalen Menschen darin, dass sie keine unangenehmen Begegnungen und/oder Situationen mehr haben, sondern das sie diese anders wahrnehmen und anders mit ihnen umgehen.

Mehr zu Das was uns begegnet ist der Spiegel unseres Selbst.


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